Liebes, ich brauche momentan wieder einmal etwas Abstand von allem, vor allem vom Internet. Der Stress der letzten Monate in der Arbeit hat mich sehr ausgebrannt, die grauenhaften Bilder im Netz haben mir den Rest gegeben. Ich bin erst mal aus allen Netzwerken raus (bei Facebook nur vorübergehend, wenn die Phase vorbei ist), bei XING komplett - ich sah da einfach kein Weiterkommen mehr ... Vielleicht wächst die Gruppe dort besser ohne mich, das ewige Auf und Ab der Mitgliederzahlen hat nicht gerade für meinen Moderationsstil gesprochen, und auch in den anderen Gruppen gab es kaum Feedback. Ich denke, man muss wissen, wann man die Bühne verlässt, um andere effektiver weitermachen zu lassen. Ich brauche derzeit sehr viel Schlaf und Ruhe, muss körperlich und vor allem geistig wieder zu Kräften kommen - und bis das überwunden ist, schotte ich mich von allem ab.
Hi Stern. Die schwankenden Mitgliederzahlen zeigen nur, daß es Menschen gibt, die entweder lieber weiter blind durch die Gegend laufen (weil hübsch bequem) oder die harte Realität nicht verkraften, nicht mehr nicht weniger. Wenn schon Du, die Du so hart im Nehmen bist, Probleme bekommst, was kann man da von Anderen erwarten? Sei weniger hart zu Dir selbst, Deine Moderationen sind einfach Spitze. Es gibt verdammt Viele, die Dich sehr vermissen, ich eingeschlossen.Nimm Dir soviel Zeit wie Du brauchst. Du weißt doch: Wir haben alle Zeit der Welt, nur keine zu verschwenden. Nun erhole Dich gut und komm wieder zu Kräften. Ich denke an Dich und drück Dich
Sonne, es tut gut, Dich zu lesen. Ja, ich nehme mir derzeit viel Raum für mich, im Grunde möchte ich ununterbrochen nur schlafen, muss morgen jedoch wieder in die Arbeit und hoffe, zumindest das wieder hinzukriegen. Ich habe bislang einfach noch keinen Weg für mich gefunden, all das Grauen nicht so tief an/in mich heranzulassen. Das betrifft nicht nur die Tierrechtsthematik, auch Menschenrechte, Umweltzerstörung, Kriege, Armut ... Wie ein Schwamm sauge ich - fast schon törichterweise - all das Elend auf, um ja nicht selbst das Mitgefühl zu verlieren ... merke aber unentwegt, dass DAS nicht der Weg sein kann, wenn ich selbst dabei eine immer größer werdende mentale Ohnmacht aufsteigen sehe ...
Wie auch immer - die Zeit wird zeigen, wie ich damit umgehe. Wir bleiben uns alle auf jeden Fall verbunden, ich bin ja nicht aus der Welt.
Vielleicht helfen Dir die folgenden Wort weiter, Stern. Dein Anliegen, das Mitgefühl nicht zu verlieren, ehrt Dich, der Weg ist jedoch falsch. Das Elend und Unrecht der Welt wie ein Schwamm auf zu saugen, bewirkt langfristig das Gleich wie es zu ignorieren. Dies liegt einfach daran, daß Deine Seele es nicht zulassen wird, daß diese Dinge Dich zerstören, daher macht zu irgendwann dicht.Die ersten Anzeichen dafür sind schon da, Du spürst sie. Für Dich , wie für mich, ist es wichtig, ganz wichtig, jedem grausamen Bild was wir sehen, ein positives folgen zu lassen. Siehst Du also ein geschundenes Tier brauchst Du als Ausgleich ein Bild eines glücklichen Tieres in Freiheit. Siehst Du ein Bild von Toten und Verletzen eines Krieges, brauchst Du als Ausgleich z.B. ein Bild von spielenden, glücklichen Kindern. Nur so ist es uns möglich, mit den Grausamkeiten der Menschen fertig zu werden, nur so können wir überleben und unsere Arbeit machen. Wir, Du wie auch ich, können unsere Kraft, geistige wie seeliche Gesundheit nur durch diesen Ausgleich erhalten. Auch den schönen Dingen Aufmerksamkeit zu widmen bedeuten nicht, das Mitgefühl zu verlieren. Ganz im Gegenteil, es hilft uns es zu erhalten. Eine verwundete Seele, die keine Zeit bekommt zu heilen, stirbt. Eine tote Seele kann kein Mitgefühl mehr aufbringen. Gönne Dir den Luxus mal eine zeitlang nur die schönen Dinge zu sehen. Du hast es verdient, Deine Seele hat es verdient, ihr beide braucht das um zu heilen. Ich bin immer bei Dir
Da vermissen Dich plötzlich 'ne Menge Leute und würden gerne wissen ob es Dir gut geht. - Liebe Grüße, Gabriele
AntwortenLöschenLiebes, ich brauche momentan wieder einmal etwas Abstand von allem, vor allem vom Internet. Der Stress der letzten Monate in der Arbeit hat mich sehr ausgebrannt, die grauenhaften Bilder im Netz haben mir den Rest gegeben. Ich bin erst mal aus allen Netzwerken raus (bei Facebook nur vorübergehend, wenn die Phase vorbei ist), bei XING komplett - ich sah da einfach kein Weiterkommen mehr ... Vielleicht wächst die Gruppe dort besser ohne mich, das ewige Auf und Ab der Mitgliederzahlen hat nicht gerade für meinen Moderationsstil gesprochen, und auch in den anderen Gruppen gab es kaum Feedback. Ich denke, man muss wissen, wann man die Bühne verlässt, um andere effektiver weitermachen zu lassen. Ich brauche derzeit sehr viel Schlaf und Ruhe, muss körperlich und vor allem geistig wieder zu Kräften kommen - und bis das überwunden ist, schotte ich mich von allem ab.
AntwortenLöschenIch umarme Dich - wir lesen uns bald wieder!
Sabrina
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Hi Stern.
AntwortenLöschenDie schwankenden Mitgliederzahlen zeigen nur, daß es Menschen gibt, die entweder lieber weiter blind durch die Gegend laufen (weil hübsch bequem) oder die harte Realität nicht verkraften, nicht mehr nicht weniger. Wenn schon Du, die Du so hart im Nehmen bist, Probleme bekommst, was kann man da von Anderen erwarten? Sei weniger hart zu Dir selbst, Deine Moderationen sind einfach Spitze. Es gibt verdammt Viele, die Dich sehr vermissen, ich eingeschlossen.Nimm Dir soviel Zeit wie Du brauchst. Du weißt doch: Wir haben alle Zeit der Welt, nur keine zu verschwenden. Nun erhole Dich gut und komm wieder zu Kräften. Ich denke an Dich und drück Dich
Elke
Sonne, es tut gut, Dich zu lesen. Ja, ich nehme mir derzeit viel Raum für mich, im Grunde möchte ich ununterbrochen nur schlafen, muss morgen jedoch wieder in die Arbeit und hoffe, zumindest das wieder hinzukriegen. Ich habe bislang einfach noch keinen Weg für mich gefunden, all das Grauen nicht so tief an/in mich heranzulassen. Das betrifft nicht nur die Tierrechtsthematik, auch Menschenrechte, Umweltzerstörung, Kriege, Armut ... Wie ein Schwamm sauge ich - fast schon törichterweise - all das Elend auf, um ja nicht selbst das Mitgefühl zu verlieren ... merke aber unentwegt, dass DAS nicht der Weg sein kann, wenn ich selbst dabei eine immer größer werdende mentale Ohnmacht aufsteigen sehe ...
AntwortenLöschenWie auch immer - die Zeit wird zeigen, wie ich damit umgehe. Wir bleiben uns alle auf jeden Fall verbunden, ich bin ja nicht aus der Welt.
Ich drück' Dich fester!
Sabrina
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Vielleicht helfen Dir die folgenden Wort weiter, Stern.
AntwortenLöschenDein Anliegen, das Mitgefühl nicht zu verlieren, ehrt Dich, der Weg ist jedoch falsch. Das Elend und Unrecht der Welt wie ein Schwamm auf zu saugen, bewirkt langfristig das Gleich wie es zu ignorieren. Dies liegt einfach daran, daß Deine Seele es nicht zulassen wird, daß diese Dinge Dich zerstören, daher macht zu irgendwann dicht.Die ersten Anzeichen dafür sind schon da, Du spürst sie.
Für Dich , wie für mich, ist es wichtig, ganz wichtig, jedem grausamen Bild was wir sehen, ein positives folgen zu lassen. Siehst Du also ein geschundenes Tier brauchst Du als Ausgleich ein Bild eines glücklichen Tieres in Freiheit. Siehst Du ein Bild von Toten und Verletzen eines Krieges, brauchst Du als Ausgleich z.B. ein Bild von spielenden, glücklichen Kindern.
Nur so ist es uns möglich, mit den Grausamkeiten der Menschen fertig zu werden, nur so können wir überleben und unsere Arbeit machen.
Wir, Du wie auch ich, können unsere Kraft, geistige wie seeliche Gesundheit nur durch diesen Ausgleich erhalten.
Auch den schönen Dingen Aufmerksamkeit zu widmen bedeuten nicht, das Mitgefühl zu verlieren. Ganz im Gegenteil, es hilft uns es zu erhalten.
Eine verwundete Seele, die keine Zeit bekommt zu heilen, stirbt. Eine tote Seele kann kein Mitgefühl mehr aufbringen.
Gönne Dir den Luxus mal eine zeitlang nur die schönen Dinge zu sehen. Du hast es verdient, Deine Seele hat es verdient, ihr beide braucht das um zu heilen.
Ich bin immer bei Dir
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Elke